Pathologie für Heilpraktiker und Heilpraktikeranwärter

Lungenödem

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  • Synonyme

    • Wasserlunge
  • Definition

      massiver Austritt v. Flüssigkeit aus d. Lungenkapillaren in d. Interstitium und d. Alveolarraum
  • Hinweise

      ugs: Wasserlunge
  • Formen

  • Ätiologie

  • Klinik

      gem. Verlauf:

      1) interstitiell:

    • Tachypnoe / OrthopnoeAsthma cardiale
    • Husten, auskultat. Giemen
    • Atemgeräusche ↑

      2) alveolär:
      + Exsudat / Transsudat
    • Dyspnoe ↑↑
    • Zyanose
    • Angst
    • feuchte RG
    • schaumiges Sputum
    • Schockgefahr!

      3)
    • Schaumbildung ↑↑ + Blutbeimengung
    • Asphyxie (= Atemdepression mit Hypoxie, Hyperkapnie) ⇒ Gefahr d. Erstickens
  • Differentialdiagnose

  • Therapie

    • sitzende Haltung,
      keine Schocklage!

    • Th. d. Schocks
    • O₂-Gabe
    • bei kardialem L.:
      unblutiger Aderlass
      zur Entlastung d. Lungen-KL, an drei von vier Extremitäten werden Bluddruckmanschetten auf max. 40 mmHg (= über dem venösen RR) aufgepumpt ⇒ venöser Rückfluss wird vermindert, aber arterieller Eintrom ist gewährleistet. Jeweils an den vier Extremitäten in Rotation ein Oberarm / Oberschenkel auslassen, um Gewebeschäden zu verhindern
  • Verknüpfungen mit Lungenödem

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